Für Diabetiker ist die Fußpflege kein Luxus, sondern eine medizinische Notwendigkeit. Aufgrund von Nervenschädigungen (Neuropathie) und Durchblutungsstörungen merken Diabetiker kleine Verletzungen oft zu spät, was zu schwerwiegenden Komplikationen führen kann.
Tägliche Selbstkontrolle ist Pflicht
Untersuchen Sie Ihre Füße jeden Tag penibel auf Rötungen, Druckstellen, Blasen oder kleine Schnitte. Da die Sensibilität eingeschränkt sein kann, nutzen Sie im Zweifelsfall einen Spiegel, um auch die Fußsohlen zu kontrollieren.
Warum zum Podologen?
Ein staatlich geprüfter Podologe erkennt Gefahrenstellen, bevor sie zum Problem werden. Wir entfernen Hornhaut fachgerecht, ohne die empfindliche Haut zu verletzen, und behandeln Nägel so, dass keine scharfen Kanten entstehen.
- Prävention des Diabetischen Fußsyndroms.
- Fachgerechte Wundversorgung bei Bedarf.
- Beratung zu passendem Schuhwerk und Druckentlastung.
Wichtig: Viele Krankenkassen übernehmen die Kosten für die podologische Behandlung bei Diabetikern mit entsprechendem Risiko. Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt über eine Verordnung.